Campione d’Italia am Luganer See war einst die reichste Gemeinde Italiens, dank seines riesigen glamourösen Casinos. Nach dessen Schließung legte sich Tristesse über den Ort. Der Film erzählt diese ebenso skurrile wie tragische Geschichte.
Eine Migrantin aus dem Sudan versucht in Kairo zu überleben. Ein eindrucksvolles Regiedebüt, das harschen Sozialrealismus mit surrealen Elementen vermischt und mit Motiven des Body Horrors spielt.
Eine schwarze, bitterböse Groteske aus Südkorea, in der ein Familienvater, als er seinen Job verliert, zu drastischen Mitteln greift. Ein Film von Park Chan-wook (Oldboy).
Die Geschichte des exzentrischen New Yorker Tischtennisprofis Marty Mauser. Sein weltumspannendes Abenteuer führt aus den Hinterhöfen von Manhattan bildgewaltig bis ins Paris, London, Kairo und Tokio der 1950er Jahre. Mit Timothée Chalamet und Gwyneth Paltrow.
26. Februar im Caligari und Luna. Ab 27. Februar regulär im Luna.
Elvis singt und erzählt seine Geschichte wie nie zuvor in einem Kinoerlebnis des visionären Filmemachers Baz Luhrmann. Mit bisher unveröffentlichtem Film- und Tonmaterial.
Do 26. Februar und So 1. März im Luna. Im Orfeo: Do 5. März
Hitchcocks Suspense-Hollywood-Klassiker über ein Paar, das in Marokko in ein Netz von Intrigen und undurchsichtigen Zusammenhängen gerät. Mit James Stewart und Doris Day.
Ein Film als Ode an Flora und Fauna der Vogesen, ein Brückenschlag zwischen Vater, Sohn und Enkel, zwischen Mensch und Natur, zwischen Fotografie und Film, zwischen Tag und Nacht, zwischen Persönlichem und Universellem.
Jim Jarmusch beleuchtet in drei Episoden die vielschichtigen Beziehungen zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern – und die Sprachlosigkeit, die dabei oft entsteht. Mit Cate Blanchett, Tom Waits, Adam Driver, Charlotte Rampling und Vicky Krieps.
Drogendeals zwischen Falafel-Taschen und Dreharbeiten mit scharfer Munition: Die palästinensischen Brüder Arab und Tarzan Nasser erzählen das tägliche Überleben in Gaza als skurrilen Western.
Mi 4. und Do 5. März im Caligari. Do 12. März im Orfeo
Ein Paar gerät durch die Willkür eines autoritären politischen Systems unter Druck und muss sich zwischen seinen Idealen und Anpassung entscheiden. Der neue Film von lker Çatak (Das Lehrerzimmer). Ausgezeichnet mit dem Goldenen Bär der Berlinale 2026.
Anfang/Mitte März im Caligari geplant
Mist!
Jetzt hab ich schon wieder einen Film verpasst.
Ein skurriles Drama um einen Misanthropen, der seinen Alltag betrunken und abgestumpft verbringt. Als er eine lebensfrohe Studentin kennenlernt, regt sich in dem alten Mann literarisches Talent. Mit Luna Wedler und Karl Markovics.
Anfang März im Caligari geplant. Im Orfeo ab 12. März
Eine Bestseller-Verfilmung nach dem Roman von Jan Weiler. Eberhofer-Mime Sebastian Bezzel gibt den alt gewordenen Papa in der Midlife- und Ehekrise, der von seinen heranwachsenden Kindern gestrietzt wird. Eine Komödie von Sönke Wortmann.
Sechs Heldinnen-Geschichten über Mädchen aus unterschiedlichen Ländern, ihre Wünsche, Ängste und Hoffnungen. Ein Blick auf die globale Gesellschaft. Von Sigrid Klausmann.
Eine Erzählung über Extreme, Rekorde, das Festhalten an Träumen und das Streben nach Glück. Ein Film, der mitten hinein führt ins Herz des Big Wave Surfens.
Filmemacherin Isa Willinger bringt einige der bedeutendsten Regisseurinnen unserer Zeit zusammen. Ein energiegeladener, wilder Trip durch das revolutionäre Filmschaffen von Frauen – direkt, sinnlich, unbequem und voller Kraft.
Mi 11. März im Caligari. DOK-Premiere: Film & Gespräch mit Regisseurin Isa Willinger
Als eine Fabrikarbeiterin als Erste in ihrer bulgarischen Kleinstadt an Corona erkrankt, wendet sich die Gemeinschaft gegen sie. Ihr persönliches Schicksal enthüllt die Gewalt des globalisierten Kapitalismus. Ein intensives und aufwühlendes Sozialdrama von Stephan Komandarev.
Ein Gelegenheitszuhälter, ein gefeuerter DJ und ein italienischer Tourist und Falschspieler treffen in einer Gefängniszelle in New Orleans aufeinander. Gemeinsam sinnen sie auf Ausbruch. Die ironisch erzählte Geschichte brachte Jim Jarmusch 1986 den internationalen Durchbruch.
Drei Frauen treffen an der Ausgabestelle für kostenlose Lebensmittel aufeinander. Alle drei kämpfen auf ihre Weise ums Überleben. Ein Film von Milena Aboyan und Constantin Hatz. Mit Lea van Acken, Luise Aschenbrenner und Bayan Layla.
Mi 11. März im Orfeo. Do 12. und Mi 18. März im Caligari
Eine neue, freie Adaption des klassischen Romans von Emily Brontë. Eine epische Geschichte von verbotener Liebe, die sich zu einem berauschenden Strudel aus Lust, Leidenschaft und Wahnsinn steigert. Mit Margot Robbie und Jacob Elordi.
Er ist zurück! Frankreichs Starkomiker Christian Clavier läuft in der Rolle des rachsüchtigen Ex-Lehrers Monsieur Robert zur Höchstform auf. Eine grelle Farce die keine Gags auslässt.
Ein 10-jähriges Mädchen tut sich mit einem Auftragskiller zusammen, um es mit dem Monster unter ihrem Bett aufzunehmen. Das so visionäre wie fantastische Regiedebüt von Bryan Fuller (Hannibal). Mit Mads Mikkelsen und Sigourney Weaver.
Das zarte, unkonventionelle Drama erzählt von einer jungen Frau, die beginnt als Sexarbeiterin zu arbeiten. Sie balanciert dabei zwischen wirtschaftlicher Notlage und erhofftem Neubeginn. Ein Film von Alexe Poukine.
Mi 18. März im Luna. Gespräch mit der Sozialarbeiterin und Autorin Sabine Constabel
Ein hochspannendes und bewegendes Drama über Migration und die migrantische Selbstausbeutungsökonomie die unsere Großstädte am Leben hält. Abou Sangaré wurde in Cannes als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Mi 18. März im Orfeo. Do 19. und Mi 25. März im Caligari
Fünf lakonische Kurzkomödien, die sich alle in Taxis ereignen, jedoch verschiedene Zeitzonen, Kontinente und Sprachen überspannen. Ein Klassiker von Jim Jarmusch. Mit Winona Ryder, Armin Mueller-Stahl und Roberto Benigni.
Dieser beeindruckende Dokumentarfilm erzählt in wunderschönen Schwarzweiß-Bildern vom Leben der Viehhüterfamilien in Argentinien und wie es sich wandelt. Von Michael Dweck und Gregory Kershaw.
Angetrieben vom unbedingten Willen alles anders zu machen, erfindet eine Generation junger Wilder in den späten 1950ern in Paris das Kino neu. Ein Film, der vor Esprit, Dynamik und Humor nur so sprüht und einen dazu bringt, sich wieder kopfüber in das Kino zu verlieben. Von Richard Linklater.
Zwei der größten britischen Maler, William Turner und John Constable, waren auch die größten Rivalen. Die Dokumentation zeigt die spektakuläre, aktuelle Ausstellung im Tate Britain-Museum.
So 22. März in der Luna-Matinée. Mi 25. März im Orfeo
In dichten Schwarzweißbildern und zum sphärischen Sound von Neil Youngs Elektrogitarre erzählt der Film eine Reise in gänzlich unbekannte, mystische Regionen. Von Jim Jarmusch. Mit Johnny Depp.
Der Klassiker der Nouvelle Vague von Jean-Luc Godard erzählt vom kleinen Ganoven, der am Ende von seiner Geliebten an die Polizei verraten wird. Eine Hommage an die B-Movies des alten Hollywood, deren Machart jedoch völlig dekonstruiert wird.
Im 17. Jahrhundert verkleidet sich eine Frau als Mann, um frei zu sein. Sie lebt für kurze Zeit die Utopie einer Familie mit zwei Müttern, bevor sie als Märtyrerin die Konsequenzen trägt. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bär der Berlinale für Sandra Hüller in der Titelrolle.