Informationen über den Film
06|2026
Ensemble Modern - Why We Play
Textinformationen
Mi 10. Juni 2026
19:30 Uhr
Caligari-Kino
Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseur Thorsten Schütte statt. Moderation: Christine Schäfer
Der Film eröffnet einen unmittelbaren Zugang zur Arbeit des Ensemble Modern und begleitet die Musiker:innen nicht nur auf der Bühne, sondern vor allem in den Proben – dorthin, wo Musik entsteht. In konzentrierten Arbeitsprozessen wird hörbar, wie sich eine gemeinsame musikalische Sprache formt: durch Suchen, Verwerfen und erneutes Annähern. Im Zentrum stehen Werke prägender Komponist:innen wie Rebecca Saunders, Heiner Goebbels und Mark Andre ebenso wie Positionen einer jüngeren Generation wie Brigitta Muntendorf und Milica Djordjevic. Der Film macht diesen Prozess sichtbar und erfahrbar und eröffnet zugleich einen Einblick in die künstlerischen Fragestellungen, die zeitgenössische Musik heute prägen. Dabei entsteht das Bild eines Ensembles als lebendiger Organismus – getragen von individueller Handschrift, kollektiver Präzision und kontinuierlicher Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Vimbayi Kaziboni, Ingo Metzmacher und Enno Poppe. Jährlich erarbeitet das Ensemble Modern rund 70 Werke und bewegt sich dabei immer wieder in ungewöhnlichen und experimentellen Klangwelten.
BRD 2026, 104 Min.
Regie, Buch: Thorsten Schütte
Kamera: Ebrahim Alfadhala, Maud Mascré, Thorsten Schütte
Montage: Willibald Wonneberger
Ton: Markus Rebholz, David Almeida-Ribeiro
Trailer sehen:
06|2026
Informationen zu den RegisseurInnen

Thorsten Schütte arbeitet als Autor, Regisseur und Produzent und ist seit über dreißig Jahren im Bereich Dokumentarfilm tätig. Seine Arbeiten bewegen sich zwischen Musikfilm und gesellschaftspolitischem Dokumentarfilm und verbinden filmisches Erzählen mit historischen und sozialen Fragestellungen. Schüttes Filme wurden weltweit auf renommierten Festivals gezeigt. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen „Eat That Question – Frank Zappa In His Own Words“ sowie „Namibia Generation X“. Ein wiederkehrender Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Fragen von Zivilgesellschaft, Gleichberechtigung und postkolonialen Perspektiven, insbesondere im südlichen Afrika. Seit 2002 ist Schütte an der Filmakademie Baden-Württemberg im Bereich Dokumentarfilm und Spielfilm tätig.




