Inhalt
Romería - Das Tagebuch meiner Mutter
Beschreibung des Films und Credits
Die 18jährige Marina, nach dem frühen Aids-Tod ihrer Eltern bei der Familie ihrer Mutter in Katalonien aufgewachsen, reist nach Vigo an die spanische Atlantikküste, um zum ersten Mal die Familie ihres Vaters zu treffen. Sie taucht ein in eine verwirrende Welt voller neuer Tanten, Onkeln, Cousins und Geschichten, die auf seltsame Weise von dem abweichen, was sie zu wissen glaubte. Ihre Ankunft rührt lange verschüttete Emotionen auf, verdrängte Gefühle, Scham, Schmerz und Zärtlichkeit. Für Marina beginnt, begleitet vom Tagebuch ihrer Mutter, eine aufwühlende Reise in das Leben ihrer Eltern und ihre eigenen Träume.
Die emotionale Wucht des Films ist enorm. „Romería“ wirkt persönlich, ohne in Gefühlen zu schwelgen. Die politischen Umstände sind allgegenwärtig, bleiben aber im Hintergrund, ohne plakativ zu werden, weil die Geschichte von Liebe, Sucht, Aids und sozialem Stigma wie eine dunkle Strömung unter allem weiterfließt. So wird aus der Reise zu Verwandten ein meist stilles, sehr schönes Stück Identitätsarbeit – und aus Carla Simóns autobiografischem Material ein Film, der weit über das Private hinausreicht. (programmkino.de)
Ein Film, der sich vor den Augen des Zuschauers aufbaut und wieder auflöst, so wie Erinnerungen entstehen und sich widersprechen, wenn man sie heraufbeschwört. (El Mundo)
Ein Film, der mit sanfter Hand die Wunden der Vergangenheit berührt und sie in Kino verwandelt… (The Hollywood Reporter)
Das Kino Carla Simóns ist eine wunderbare Manufaktur von Erinnerungen. (Le Monde)
- Originaltitel:
- Romería
- Spanien/BRD 2025, 114 Min.
- Regie:
- Carla Simón (Alcarràs - Die letzte Ernte, Fridas Sommer)
- Drehbuch:
- Carla Simón
- Bildgestaltung:
- Hélène Louvart
- Mit:
- Llúcia Garcia, Mitch Martín, Tristán Ulloa, José Ángel Egido, Marina Troncoso, Sara Casasnovas, Miryam Gallego u.a.
- FSK:
- Ab 16 Jahre Deskriptoren
- Originalsprache: Spanisch, Katalanisch, Französisch
Foto und Trailer zum Film
Vorstellungen des Films
Ab Mitte April in Ludwigsburg geplant




