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Poster des Films Kinoleben

Kinoleben

Über das Tübinger Arsenal und andere Programmkinos

Beschreibung des Films und Credits

DOK-Premiere: Film und Gespräch mit Regisseur Goggo Gensch
Moderation: Christine Schäfer
In Zusammenarbeit mit dem Haus des Dokumentarfilms Stuttgart

Das Ende einer Ära. Die letzte Vorstellung im Kino Arsenal in Tübingen. Nach 50 Jahren verlässt das Arsenal im Februar 2024 die Räumlichkeiten in der Grabenstraße. Stefan Paul, Filmregisseur, Filmverleiher und Gründer des Kinos blickt zurück, gemeinsam mit zahlreichen Vertreter*innen der Kino- und Filmbranche. Nicht nur auf die Geschichte des Arsenal, auch auf die Geschichte der Programmkinos in Deutschland, vom Hamburger Abaton bis heute. Sie erinnern sich, wie die Programmkinos zu den Orten wurden, an denen die Filmemacher*innen des „Neuen deutschen Films“ ihr Publikum fanden, auf deren Leinwänden politisches Kino gezeigt wurde, vergessene Perlen der Filmgeschichte neu entdeckt werden konnten und Undergroundfilmen und Experimenten ein Raum für Provokation und Irritation geboten wurde. Ein sinnstiftender Ort, an dem durch Filmgespräche und Diskussionen die Politik der Straße ihre Fortsetzung fand. Gleichzeitig aber auch ein Ort, der privatwirtschaftlich organisiert und damit auf Besucher*innen angewiesen war, dem seit jeher der Spagat zwischen Kunst und Publikumsinteresse gelingen musste.

 
BRD 2025, 95 Min.
Regie:
Goggo Gensch
Drehbuch:
Goggo Gensch
Mit:
Stefan Paul, Ulrich Tukur, John Waters, Wim Wenders, uva.
 
Dokumentarfilm

Foto und Trailer zum Film

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CaligariLudwigsburg

Mi 11.02.2026