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DOK-Premiere Dokumentarfilme mit Regisseurgesprächen

Einmal im Monat zeigen wir einen aktuellen Dokumentarfilm und laden die Macher dazu ein. Nach dem Film diskutieren die Regisseur*innen mit dem Publikum. Die Bandbreite an DOK-Filmen ist bewusst breit gehalten. Es geht um außergewöhnliche Filme und Themen, über die sich ein Gespräch lohnt.
Zu Gast waren sowohl bekannte Filmemacher wie Pepe Danquart, Andres Veiel, Michael Glawogger und Volker Koepp, als auch junge Talente mit ihren Filmen. Manche Filme zeigen wir bereits vor ihrem Kinostart, andere sind sogar Team-Premieren einer Produktion.
Seit 2011 gibt es die DOK-Premiere im Caligari-Kino. Initiiert, viele Jahre kuratiert und vor Ort moderiert wurde sie von Filmwissenschaftler Kay Hoffmann.
Inzwischen hat seine Rolle Christine Schäfer vom Haus des Dokumentarfilms übernommen. Die DOK-Premiere ist eine Zusammenarbeit mit dem Haus des Dokumentarfilms Stuttgart.

Informationen über den Film

04|2026

Foto aus dem Film
Girls Don’t Cry

Textinformationen

Mi 22. April 2026
19:30 Uhr
Caligari-Kino

Im Anschluss an die Vorstellung findet ein Filmgespräch mit Regisseurin Sigrid Klausmann statt. Moderation: Christine Schäfer

6 Mädchen aus 6 Ländern erzählen von ihrer Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben, ihrem Wunsch, sich zu verlieben, ohne Bevormundung, gleichberechtigt, ohne fremde Macht über ihre eigenen Körper. Wir erleben ihren Trotz und ihr Selbstbewusstsein, ihre Kraft im Kampf gegen gesellschaftlichen Druck und Zwänge, gegen Schönheitswahn und Vorurteile, gegen brutale Traditionen wie Beschneidung, auch angesichts von Trauma und Verlust.

Durch das große Vertrauen, welches die Filmschaffenden zu den Mädchen aufgebaut haben, entsteht in jeder Sequenz sofort eine unmittelbare Nähe. Die einzelnen Sequenzen, die durch die geschickte Montage miteinander verbunden werden, machen bewusst, welche Kämpfe junge Frauen auf der ganzen Welt auszufechten haben. […] Ein mutmachender, inspirierender Film, der im besten Sinne die Botschaft des Empowerment auf die große Kinoleinwand transportiert. (FBW)

BRD 2025, 91 Min.
Regie: Sigrid Klausmann, Lina Lužytė
Buch: Sigrid Klausmann
Kamera: Justyna Feicht, Lina Lužytė, Thorsten Harms, Gabriel Diaz Allende
Schnitt: Gregory Schuchmann

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04|2026

Informationen zu den RegisseurInnen

Foto des Regisseurs/der Regisseurin

Sigrid Klausmanns Kindheit in einer Großfamilie ist die Säule für ihre Aktivitäten als Erwachsene und ihr tiefes Interesse für Musik, Tanz und für die Heranwachsenden. Zunächst arbeitete sie als Sportlehrerin, dann als Modern Dance Lehrerin und schuf mehrere abendfüllende Choreografien, Musicals und Tanztheater mit Jugendlichen. Seit 2003 arbeitet Sigrid Klausmann als Dokumentarfilmerin. Ihre Filme handeln von den Themen der Heranwachsenden. Eine Ausnahme bildet der Film über das Leben ihrer Mutter „Leonie und der Weg nach oben“. Seit 2011 ist Sigrid Klausmann leitende Regisseurin der Film- und Bildungsreihe „199 Kleine Held*innen”. Die Filme, dazu gehört der Kinofilm „Nicht ohne uns!“, liefen auf ca. 90 Internationalen Filmfestivals und erhielten mehrere Auszeichnungen.