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Poster des Films Sterben

Sterben

Beschreibung des Films und Credits

Deutscher Filmpreis 2024:
Sterben erhielt die Goldene Lola für den Besten Spielfilm.
Corinna Harfouch erhielt die Goldene Lola als Beste Hauptdarstellerin.
Hans-Uwe Bauer erhielt die Lola für die Rolle des Vaters in der Kategorie „Bester Nebendarsteller“.
Lorenz Dangel erhielt die Lola für die Beste Filmmusik.

Erzählt wird von der Familie Lunies, die schon lange keine mehr ist. Erst als der Tod, der alte Bastard, auftaucht, begegnen sie sich wieder. Lissy, Mitte 70, ist im Stillen froh darüber, dass ihr dementer Mann langsam dahinsiechend im Heim verschwindet. Doch ihre neue Freiheit währt nur kurz, sie hat selbst nicht mehr viel Zeit. Im Zentrum des Films steht ihr Sohn, der Dirigent Tom, Anfang 40. Mit seinem depressiven besten Freund Bernard arbeitet er an einer Komposition namens „Sterben“, und der Name wird zum Programm. Währenddessen beginnt Toms Schwester Ellen eine wilde Liebesgeschichte mit einem verheirateten Zahnarzt. Sie verweigert es, im System zu funktionieren, und wählt stattdessen die Lust und den Rausch. Aber alles im Leben hat seinen Preis.

In fünf Kapiteln und einem Epilog entwickelt Matthias Glasner seinen Reigen, ein breites Panorama von Emotionen und Exzessen. Während die ersten drei Kapitel nach den drei Familienmitglieder Lissy, Tom und Ellen benannt sind, heißen spätere Liebe und Leben, was ganz gut den inhaltlichen Bogen umfasst, den Glasner hier abdecken möchte.
In seinen besten Momenten zeigt „Sterben“ auch, dass Matthias Glasner wie nur wenige andere deutsche Regisseure den Mut hat, dahin zu gehen, wo es weh tut, Figuren zu zeigen, die oft zutiefst unsympathisch wirken, aber gerade dadurch komplex und wahrhaftig sind. Trotz mancher Schwächen also ein Film, der besonders ist, der viel riskiert und dabei manchmal scheitert, aber allein schon wegen seiner großen Ambition Beachtung verdient. (programmkino.de)

Selten wurde das Konzept Familie so überzeichnet und doch ehrlich seziert wie hier. Glasner riskiert mit seiner Tragikomödie viel und obwohl er manchmal strauchelt, gelingt ihm dank seines hervorragenden Ensembles ein fast perfekter Film über das Leben, den Tod und allem, was uns dazwischen in die Verzweiflung treibt. (epd film)

„Sterben“ wurde auf der Berlinale 2024 mit dem Silbernen Bär für das Beste Drehbuch ausgezeichnet!

 
BRD 2024, 180 Min., Scope
Regie:
Matthias Glasner (Gnade, Der freie Wille, Fandango, Sexy Sadie, Die Mediocren)
Drehbuch:
Matthias Glasner
Bildgestaltung:
Jakub Bejnarowicz
Musik:
Lorenz Dangel
Mit:
Lars Eidinger, Lilith Stangenberg, Corinna Harfouch, Ronald Zehrfeld, Saskia Rosendahl, Robert Gwisdek, Anna Bederke, Hans-Uwe Bauer u.a.
FSK:
Ab 16 Jahre Deskriptoren

Foto und Trailer zum Film

  • Foto aus Sterben
Trailer sehen:
FSK: ab 6

Vorstellungen des Films

Poster des Films Sterben

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