Eine Erzählung über Extreme, Rekorde, das Festhalten an Träumen und das Streben nach Glück. Ein Film, der mitten hinein führt ins Herz des Big Wave Surfens.
Ein 10-jähriges Mädchen tut sich mit einem Auftragskiller zusammen, um es mit dem Monster unter ihrem Bett aufzunehmen. Das so visionäre wie fantastische Regiedebüt von Bryan Fuller (Hannibal). Mit Mads Mikkelsen und Sigourney Weaver.
Das zarte, unkonventionelle Drama erzählt von einer jungen Frau, die beginnt als Sexarbeiterin zu arbeiten. Sie balanciert dabei zwischen wirtschaftlicher Notlage und erhofftem Neubeginn. Ein Film von Alexe Poukine.
Mi 18. März im Luna. Gespräch mit der Sozialarbeiterin und Autorin Sabine Constabel
Als eine Fabrikarbeiterin als Erste in ihrer bulgarischen Kleinstadt an Corona erkrankt, wendet sich die Gemeinschaft gegen sie. Ihr persönliches Schicksal enthüllt die Gewalt des globalisierten Kapitalismus. Ein intensives und aufwühlendes Sozialdrama von Stephan Komandarev.
Drei Frauen treffen an der Ausgabestelle für kostenlose Lebensmittel aufeinander. Alle drei kämpfen auf ihre Weise ums Überleben. Ein Film von Milena Aboyan und Constantin Hatz. Mit Lea van Acken, Luise Aschenbrenner und Bayan Layla.
Ein sterbenskranker Gangster heuert eine Killerin an, um in Brüssel einen Mord an einem Kurier zu rächen. Der Film noir um Macht, Manipulation und Kontrolle steht in der Tradition von Jean-Pierre Melville. Von Christoph Hochhäusler.
Ein hochspannendes und bewegendes Drama über Migration und die migrantische Selbstausbeutungsökonomie die unsere Großstädte am Leben hält. Abou Sangaré wurde in Cannes als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Mi 18. März im Orfeo. Do 19. und Mi 25. März im Caligari
Er ist zurück! Frankreichs Starkomiker Christian Clavier läuft in der Rolle des rachsüchtigen Ex-Lehrers Monsieur Robert zur Höchstform auf. Eine grelle Farce die keine Gags auslässt.
Fünf lakonische Kurzkomödien, die sich alle in Taxis ereignen, jedoch verschiedene Zeitzonen, Kontinente und Sprachen überspannen. Ein Klassiker von Jim Jarmusch. Mit Winona Ryder, Armin Mueller-Stahl und Roberto Benigni.
Do 19. März im Luna (nur 8 Euro Eintritt)
Mist!
Jetzt hab ich schon wieder einen Film verpasst.
Dieser beeindruckende Dokumentarfilm erzählt in wunderschönen Schwarzweiß-Bildern vom Leben der Viehhüterfamilien in Argentinien und wie es sich wandelt. Von Michael Dweck und Gregory Kershaw.
Angetrieben vom unbedingten Willen alles anders zu machen, erfindet eine Generation junger Wilder in den späten 1950ern in Paris das Kino neu. Ein Film, der vor Esprit, Dynamik und Humor nur so sprüht und einen dazu bringt, sich wieder kopfüber in das Kino zu verlieben. Von Richard Linklater.
Zwei der größten britischen Maler, William Turner und John Constable, waren auch die größten Rivalen. Die Dokumentation zeigt die spektakuläre, aktuelle Ausstellung im Tate Britain-Museum.
So 22. März in der Luna-Matinée. Mi 25. März im Orfeo
Das inbrünstige Porträt einer Frau, die im 18. Jahrhundert die Glaubensgemeinschaft der Shaker in den USA begründete. Der mitreißende Film fängt Ekstase und Seelenqual ihres Strebens nach einer Utopie ein, mit Musical-Einlagen historischer Shaker-Hymnen.
Fünf Teenager leben in einem Heim für junge Mütter und hoffen auf ein besseres Leben für sich und ihre Babys. Ein Film von Jean-Pierre und Luc Dardenne.
Ein skurriles Drama um einen Misanthropen, der seinen Alltag betrunken und abgestumpft verbringt. Als er eine lebensfrohe Studentin kennenlernt, regt sich in dem alten Mann literarisches Talent. Mit Luna Wedler und Karl Markovics.
Vor 40 Jahren eroberte das romantische Kolonialzeit-Melodram die deutschen Kinos – und bis heute verzaubern Meryl Streep und Robert Redford mit ihrer unvergesslichen Leinwandliebe.
Eine warmherzige, zugleich scharfzüngige Tragikomödie des kolumbianischen Regisseurs Simón Mesa Soto, die 2025 in Cannes im Wettbewerb ‚Un Certain Regard‘ mit dem Jurypreis ausgezeichnet wurde.
Do 26. März im Caligari. Mi 1. April im Caligari und Orfeo
In dichten Schwarzweißbildern und zum sphärischen Sound von Neil Youngs Elektrogitarre erzählt der Film eine Reise in gänzlich unbekannte, mystische Regionen. Ein Film von Jim Jarmusch. Mit Johnny Depp, Gary Farmer und Robert Mitchum.
Im Mittelpunkt des neuen Films von Paolo Sorrentino steht der italienische Präsident, der nur noch wenige Monate im Amt ist und mit seinen letzten Entscheidungen hadert. Großes Schauspielkino, das in eleganten Bildern erzählt ist.
Ein atemberaubender Blick unter eine bislang verborgene Oberfläche: Der Dokumentarfilm entführt uns auf eine spektakuläre Reise durch eines der unerforschtesten, rauesten und zugleich faszinierendsten Meere Europas.
Der Klassiker der Nouvelle Vague von Jean-Luc Godard erzählt vom kleinen Ganoven, der am Ende von seiner Geliebten an die Polizei verraten wird. Eine Hommage an die B-Movies des alten Hollywood, deren Machart jedoch völlig dekonstruiert wird.
Ein eindringliches, vielschichtiges und hochpolitisches Drama über eine Frau im Ausnahmezustand, die mehrere existenzielle Krisen gleichzeitig bewältigen muss. Ein Film von Nancy Biniadaki. Mit Sabrina Amali und Florian Stetter.
Ghost Dog ist ein professioneller Killer und durchwandert lautlos und ungesehen die Stadt New York. Sein Leitfaden ist ein alter Verhaltenskodex der japanischen Kriegerkaste der Samurai. Als er eine Zeugin am Leben lässt, wird er selbst zum Gejagten. Ein Klassiker von Jim Jarmusch.
Auch in der mazedonischen Provinz lässt sich der Fortschritt nicht aufhalten. Die charmant erzählte Geschichte entwirft ein Bild jugendlicher Rebellion in Zeiten von Social Media.
Jim Jarmusch, der Liebling des New Yorker Indiefilms lässt seine vom blauen Dunst umwehten Darsteller in elf skurrilen Begegnungen über die Vor- und Nachteile von Genussmitteln und andere Sinnfragen des Lebens plaudern. Mit Bill Murray, Roberto Benigni, Cate Blanchett, Tom Waits uva.
Im 17. Jahrhundert verkleidet sich eine Frau als Mann, um frei zu sein. Sie lebt für kurze Zeit die Utopie einer Familie mit zwei Müttern, bevor sie als Märtyrerin die Konsequenzen trägt. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Bär der Berlinale für Sandra Hüller in der Titelrolle.