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Donnerstag, 19. April 2018

The Death of Stalin

Foto aus The Death of Stalin

Josef Stalin hatte die Sowjetunion fast drei Jahrzehnte lang als Alleinherrscher regiert. Als er am 2. März 1953 einen Schlaganfall erlitt, begann sofort ein erbitterter Kampf um seine Nachfolge. Diese Satire erzählt von den Tagen zwischen Stalins unrühmlichem Ableben und seiner pompösen Beerdigung: Tage, in denen die Mitglieder des Politbüros mit allen Mitteln darum kämpfen, die Macht zu übernehmen. Tage, in denen sich der ganze Wahnsinn, die Verkommenheit und die alltägliche Unmenschlichkeit des Totalitarismus in allen Facetten offenbaren.

Die Figuren sind allesamt historisch, doch natürlich ist ihr Verhalten in bester absurder Tradition überzeichnet und verstärkt, was sämtliche Darsteller mit einer großen Portion Augenzwinkern verkörpern. (FBW)

Eine Komödie – wenn auch eine pechschwarze –, die ihren Humor aus der allumfassenden Absurdität größtmöglicher, beinahe my­thischer Macht bezieht. (epd film)

Es beeindruckt die Mischung aus Schrecken, Grausamkeit und Dialogwitz durch ihr glänzendes Darstellerensemble und die Illusionslosigkeit, mit der die Zeit nach Stalin bar allen Optimismus angedeutet wird. (film-dienst)

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Frankreich/GB/Belgien 2017, 108 Min.
Regie:
Armando Iannucci
Drehbuch:
Armando Iannucci, David Schneider, Ian Martin, Peter Fellows
Kamera:
Zac Nicholson
Darsteller:
Steve Buscemi, Simon Russell Beale, Jeffrey Tambor, Michael Palin, Paul Whitehouse, Andrea Riseborough u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre
 
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OmU = Original mit dt. Untertiteln