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Dienstag, 27. Juni 2017

Rückkehr nach Montauk

Foto aus Rückkehr nach Montauk

Mit „Rückkehr nach Montauk“ hat sich Volker Schlöndorff einen lang gehegten Wunsch erfüllt: einen Film zu machen, der hier und heute spielt, ohne literarische oder politische Ambitionen. Er basiert auf einem Originaldrehbuch des irischen Schriftstellers Colm Tóibín („Brooklyn“) und Volker Schlöndorff, mit versteckten Anspielungen auf die Novelle „Montauk“ von Max Frisch, dessen „Homo Faber“ Schlöndorff bereits 1991 verfilmte.

Es gibt eine Liebe im Leben, die du nie vergisst. Der Schriftsteller Max Zorn (Stellan Skarsgård) kommt zu seiner Buchpremiere nach New York. Seine junge Lebensgefährtin Clara ist ihm vorausgereist, um an der US-Veröffentlichung mitzuarbeiten. In seinem Roman schreibt Max vom Scheitern einer Liebe in dieser Stadt. Nicht ganz zufällig trifft er Rebecca wieder, die Frau von damals (Nina Hoss). Sie ist inzwischen eine sehr erfolgreiche Anwältin, ursprünglich aus Ostdeutschland und seit 20 Jahren in New York. Sie beschließen, noch einmal ein Wochenende miteinander zu verbringen. Es ist Winter in Montauk, dem kleinen Fischerhafen mit dem berühmten Leuchtturm am Ende von Long Island. Zwei Strandstühle am windgepeitschten Meer. Sie warten auf zwei Menschen, die einander für lange Zeit verloren hatten. Nun kehren sie zurück, voller Trauer um das versäumte Leben und Hoffnung auf die Zukunft.

Schlöndorff nutzt die raue Schönheit des Wind und Wetter ausgelieferten amerikanischen Küstenörtchens für die inneren Befindlichkeiten seiner Figuren. Er adaptiert die Grundsituation der Novelle und vermengt sie mit eigenen Erfahrungen. Schmerzhafte Erinnerungen, Sehnsucht und das Vergehen der Zeit sind die Grundmotive, die er hier in einem kunstvollen Spiel zwischen Fiktion und Wirklichkeit umsetzt. (programmkino.de)

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Originaltitel:
Return to Montauk
 
BRD/Frankreich/Irland 2017, 106 Min.
Regie:
Volker Schlöndorff
Drehbuch:
Volker Schlöndorff, Colm Tóibín nach einer Idee von Max Frisch
Kamera:
Jérôme Alméras
Darsteller:
Stellan Skarsgård, Nina Hoss, Bronagh Gallagher, Niels Arestrup, Robert Seeliger u.a.
FSK:
Ohne Altersbeschränkung

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