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Sonntag, 26. März 2017

Mein Leben als Zucchini

Foto aus Mein Leben als Zucchini

Eigentlich hat noch niemand den kleinen Jungen bei seinem richtigen Namen gerufen. Er hieß einfach immer schon „Zucchini“. Und deswegen ist das auch der Name, auf den er hört und mit dem er von dem netten Polizisten namens Raymond in das Waisenhaus gebracht wird. Denn Zucchini hat keine Eltern mehr. Der Vater ist schon lange weg und die Mutter ist durch einen ganz komischen Unfall auch nicht mehr da. Nun aber soll Zucchini in der fremden Umgebung neue Freunde finden. Das fällt ihm zunächst schwer, geht dann aber doch ganz leicht. Als eines Tages Camille ins Heim kommt, lernt Zucchini dann tatsächlich etwas ganz Neues kennen. Denn zum allerersten Mal ist er verliebt.

Die Geschichte wird ganz aus Zucchinis Perspektive erzählt und man kann so miterleben, wie er neue Freundschaften schließt, sich das erste Mal verliebt und auch in einer schier hoffnungslosen Situation dennoch neuen Grund zur Lebensfreude findet. Das alles sind wichtige und zentrale Botschaften, die sich gerade für das jüngere Publikum im Grundschulalter für die Identifikation mit den kleinen Helden anbieten. Untermalt wird die Geschichte von Sophie Hungers wunderbarer Musik und erzählt wird ruhig und mit viel Zeit und Liebe fürs Detail. Ein farbenfroher, verspielter und warmherziger Film, der berührt und begeistert. (FBW)

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Frankreich/Schweiz 2016, 66 Min.
Regie:
Claude Barras
Drehbuch:
Céline Sciamma, Germano Zullo, Claude Barras, Morgan Navarro
Musik:
Sophie Hunger
FSK:
Ohne Altersbeschränkung
 
Empfohlen ab 9 Jahren
 
Trickfilm
 
30 Bonuspunkte im Orfeo

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