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Programmkinos in Ludwigsburg und Fellbach

Donnerstag, 19. April 2018

I, Tonya

Foto aus I, Tonya

Als erste Amerikanerin vollzog Tonya Harding 1993 den sogenannten Dreifach-Axel, einen der schwierigsten Sprünge im Eiskunstlauf. Ihr Name wird jedoch für alle Zeiten mit dem schlecht geplanten und stümperhaft durchgeführten Attentat auf ihre Konkurrentin Nancy Kerrigan in Verbindung bleiben, das ihre Erzrivalin trainingsunfähig machen und Tonya den Sieg in den amerikanischen Meisterschaften sichern sollte. Doch es kam anders …

„I, Tonya“ ist eine pechschwarze Satire, furios, urkomisch und unglaublich. Da ist zum Beispiel Tonyas kettenrauchende Mutter, mit furchterregender Perfektion dargestellt von Allison Janney, die ihre Tochter bereits als kleines Kind zu Höchstleistungen antreibt, sie beschimpft, schikaniert, schlägt und verachtet. Und das ist der wohl kurioseste Widerspruch des Films: Ein Mädchen aus der weißen Unterschicht, ungebildet und mittellos, wird zu einer der besten Eisläuferinnen der Welt. Das Herzstück des Films ist aber die schauspielerische Leistung von Titeldarstellerin Margot Robbie, nicht nur ihrer Eislaufkünste wegen. Robbie legt ihre Figur irgendwo zwischen trotzig und hysterisch an, zwischen vulgär und kämpferisch – ohne, dass sie zur Witzfigur gerät. (programmkino.de)

Ausgezeichnet mit dem Oscar für die Beste weibliche Nebenrolle: Allison Janney

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USA 2017, 120 Min., Scope
Regie:
Craig Gillespie (Lars und die Frauen)
Drehbuch:
Steven Rogers
Kamera:
Nicolas Karakatsanis
Darsteller:
Margot Robbie, Sebastian Stan, Caitlin Carver, Allison Janney, Julianne Nicholson u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre

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OmU = Original mit dt. Untertiteln