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Donnerstag, 25. Mai 2017

Das Ende ist erst der Anfang

Foto aus Das Ende ist erst der Anfang

Die belgisch-französische Landschaft so abgeritten wie in einem schäbigen Western aussehen zu lassen, das hat der belgische Schauspieler und nun auch wieder als Regisseur hinter der Kamera stehende Bouli Lanners schon in seinen vorangegangenen Filmen wie etwa „Eldorado“ (2008) großartig hinbekommen. Er selbst ist in „Das Ende ist erst der Anfang“ einer von zwei Kopfgeldjägern, die auf der Suche nach einem Handy in absurde Abenteuer geraten und unter anderem auf ein aus einer Psychiatrie ausgebrochenes Paar treffen. Obwohl Weltuntergangsstimmung herrscht, geht’s im dystopischen Plot insbesondere doch auch um die Liebe und Mitmenschlichkeit. (programmkino.de)

Gilou und Cochise fahren mit ihrem Pick-Up durch endlose Weiten. Sie sollen ein verlorenes Handy mit sensiblen Informationen orten und ihrem Auftraggeber aushändigen. Eine Nadel in einem verdammten Heuhaufen. Was die beiden an diesem gottverlassenen Ende der Welt machen ist klar, was aber suchen Esther und Willy hier, ein Paar, das nicht nur verliebt ist, sondern auch auf der Flucht? Was will der Mann, der sich Jesus nennt und seltsame Wundmale an den Händen trägt? Und woher kommt die Mumie im Schlafsack?

So karg die Landschaften, so skurril sind die Leute und so lakonisch die Dialoge. Harte Kerle zeigen hier auch mal eine andere Seite, die Liebe versteckt sich hinter rauen Fassaden, Mord begegnet Moral, Zweifel trifft auf Hoffnung und Gewalt auf Glaube. Regisseur Bouli Lanners überrascht dabei immer wieder mit einem unerwarteten Blick auf seine Charaktere, die sich allesamt am Rande der Gesellschaft bewegen.

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Originaltitel:
Les premiers, les derniers
 
Belgien/Frankreich 2015, 97 Min.
Regie:
Bouli Lanners
Drehbuch:
Bouli Lanners
Kamera:
Jean-Paul de Zaetijd
Darsteller:
Albert Dupontel, Bouli Lanners, Suzanne Clément, Michael Lonsdale, Aurore Broutin, Max von Sydow u.a.
FSK:
Ab 12 Jahre
 
Ausführliche Besprechung bei programmkino.de

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