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Sonntag, 22. Oktober 2017

Auguste Rodin

Foto aus Auguste Rodin

Auguste Rodin war alles andere als ein einfacher Mensch. Ein Genie unter den Künstlern, ja, aber ebenso unberechenbar wie kompromisslos, ebenso verletzend wie verletzlich, ebenso unangepasst wie nach Anerkennung gierend. Wenn etwas seine Begabung übertraf, dann höchstens seine bulimische Leidenschaft für das Leben, die Liebe und die Kunst.
Allen dreien Leidenschaften setzt Jacques Doillon mit seinem hoch emotionalen Film ein Denkmal jenseits der klassischen Filmbiografie. Hervorgegangen aus den Vorbereitungen zu einem nie gedrehten Dokumentarfilm, widmet er dem rastlosen Schaffen des genialen Bildhauers ebenso viel Raum wie seinem von dramatischen Widersprüchen geprägten Privatleben.

Paris, 1880. Der ebenso skandalträchtige wie erfolgreiche Bildhauer Auguste Rodin wähnt sich am Ziel seiner Träume. Mit 40 Jahren erhält er seinen ersten Staatsauftrag: „Das Höllentor“ – inspiriert von Dantes „Göttlicher Komödie“ – soll als Bronzeportal den Eingang des neuen Kunstgewerbemuseums im Pariser Louvre schmücken. Sechs Meter hoch und vier Meter breit, setzt sich das gigantische Hochrelief aus später so berühmten Einzelskulpturen wie „Der Denker“ und „Der Kuss“ zusammen – eine alles verschlingende Arbeit, die zu Rodins Lebenswerk wird. Eine Phase manischen Schaffens beginnt, die durch Rodins Begegnung mit der hochtalentierten, 24 Jahre jüngeren Camille Claudel noch intensiver wird.

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Originaltitel:
Rodin
 
Frankreich 2017, 121 Min.
Regie:
Jacques Doillon (Ponette. Le jeune Werther, Le petit criminel)
Drehbuch:
Jacques Doillon
Kamera:
Christophe Beaucarne
Darsteller:
Vincent Lindon, Izïa Higelin, Séverine Caneele, Bernard Verley, Anders Danielsen Lie u.a.
FSK:
Ab 6 Jahre
 
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